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Kurzanleitung für Berufsbildner (Lehrmeister)

 

 

Schritt 1: Die Ausbildungsziele dem Bildungsplan entnehmen

 

Der Bildungsplan ist das zentrale Werkzeug für den Berufsbildner / Lehrmeister. Der Bildungsplan enthält die eigentlichen Ausbildungsziele.
Hier ist klar definiert, was im Betrieb ausgebildet werden muss!

 

- Download des Bildungsplanes (PDF).
- Anhang 2: Begleitende Massnahmen der
  Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes (PDF)

 

Tipp: Die Wordvorlage kann verändert werden und ist allenfalls für die Erstellung eines individuellen Ausbildungsplanes nützlich.

 

Schritt 2: Ausbildungszeitraster als Vorlage

 

Der Bildungsplan sagt nicht, wann etwas ausgebildet werden sollte. Der Ausbildungszeitraster ist eine Empfehlung und zeigt, wann frühestens mit der Ausbildung im entsprechenden Bereich angefangen werden sollte. 

 

Download Ausbildungszeitraster (xls)

 

 

Schritt 3: Erstellen eines individuellen Ausbildungsplanes

 

Der Ausbildner hat auf Grundlage des Bildungsplanes und des Ausbildungszeitrasters einen individuellen Ausbildungsplan zu erstellen. Dieser Plan ist speziell auf die Situation in ihrem Betrieb abgestimmt. Es empfiehlt sich, diesen Plan mit dem Lernenden (Lehrling) zu besprechen, damit dieser auch Verantwortung für seine Ausbildung übernimmt.

 

Download: Excel-Vorlage für individuellen Ausbildungsplan (allenfalls auf A3 ausdrucken)
- mit Leistungszielen als Vorgabe (xls)

- ohne Vorgabe (xls)

- Alternatives Formular der dbk (PDF)  

 

Schritt 4: Kontrollieren der Lerndokumentation
(früher Arbeitsbuch oder auch Ausbildungsdokumentation genannt)

 

Der Lernende  (Lehrling) muss eine Lerndokumentation führen. Darin hält er alle wesentlichen Arbeiten, die erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen im Betrieb fest. Der Berufsbildner kontrolliert und unterzeichnet die Lerndokumentation quartalsweise.

 

Die Lerndokumentation dient dem Lernenden als Nachschlagewerk und kann auch an der praktischen Lehrabschlussprüfung (bei den meisten Positionen) verwendet werden.

 

Kernstück der Lerndokumentation sind die Arbeitsrapporte.

 

Download Musterformular B für Arbeitsrapporte  für Produktionsberufe (PDF) oder auch Arbeitsrapport C, welcher mit Methoden und Sozialkompetenzen ergänzt ist (PDF) ("Mini-Variante")

 

Ein Ordner "Ausbildungsdokumentation" kann im SDBB-Shop bestellt werden (Flyer, pdf) ("Maxi-Variante")

 

 

Schritt 5: Bildungsbericht semsesterweise erstellen

 

Anhand eines Qualifikationsgespräches hält der Berufsbildner den Bildungsstand der lernenden Person gestützt auf die Lerndokumentation semesterweise fest.

 

Es geht darum:

 

- den Wissensstand festzuhalten
   (Vergleich mit der Planung..)

- Ziele für die nächste Periode festzulegen

- berufliche und persönliche Fragen zu klären

- es kann sinnvoll sein, diesen Bericht sowohl zuerst auch 
  von Lernenden (in Sinne einer Selbsteinschätzung)
  ausfüllen zu lassen und mit den Einschätzungen des 
  Berufsbildners (Fremdeinschätzung) zu vergleichen.  

 

Als Hilfmittel kann das Formular "Bildungsbericht"  verwendet werden. Auch betriebsinterne Formulare sind möglich.

Download (doc) (PDF), neuere Modelle ab 2013 in Papierform bestellbar beim SDBB-Shop.

 

Link zum: Bildungsbericht / Ausbildungsbericht (unter berufsbildung.ch, mit ergänzenden Merkblättern)

 

 

Ausbildungsplanung für Verpackungstechnologen EFZ

Ergänzend arbeitet man mit Checklisten pro Abteilung. So gehen die Ausbildungsziele nicht vergessen.
Hier einige Beispiele:

 

- Produktegestaltung

  (1. J / 2. J / 3. J)

- Stanzen

  (1. J / 2. J. / 3. J / 4. J)

- Inliner

  ( 1. J / 2. J / 3. J / 4. J)

- Kleben

  (1. J / 2 J / 3 J / 4 J)

- Labor

  (1. J / 3 J)

- ICC

  (1. J. / 2 J / 3. J / 4. J)

- Flexo

  (1. J / 2. J)

- Sonderfertigung / 
  Schneiden

  (1. J)

- Wellkartonanlage

  (1. J / 2. J)

 

Ein Dankschön an Elke Danhofer / Model AG für diese Beispiele!

 

 

 

 

Beispiel einer Ausbildungsplanung 
(Model AG)
Zur individuellen Ausbildungsplanung (Schritt 3) hat man bei der Firma Model AG für alle Lernenden Verpackungstechnologen ein Jahresprogramm (pdf) und ein Ausbildungs-konzept (pdf) verfasst.
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